Es brennt ein Weh wie Kindertränen brennen …
 
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Mahnmal der Donauschwaben und der Heimatvertriebenen

Zur ehrenden Erinnerung an die Siedlerahnen, an die Toten der alten Heimat, an die gefallenen Soldaten, an die Verschleppten, Gefangenen und Vertriebenen, die unschuldig ihr Leben lassen mussten. Gott gebe ihnen die ewige Ruhe.

Zukünftigen Generationen gewidmet
Der Deutsche Kulturverein St. Louis
1993
(The memorial is located at Sunset Memorial Park in St. Louis County)
 
Unrecht is niemals Recht

Die Donauschwaben sind deutsche Bauern und Handwerker, die nach der Verdrängung der Türken aus Ungarn in den Jahren 1630 bis 1794 im Pannonischen Becken angesiedelt wurden. Nicht mit dem Schwert, sondern mit dem Pflug schufen sie sich im Banat, der Batschka, Syrmien, Slawonien, Sathmar, der Schwäbischen Türkei und dem Ofener Bergland eine neue Heimat. Durch harte Arbeit, Kultivierung und Urbarmachung dieser Gebiete wurde aus Sumpf und Öde die Kornkammer Österreich-Ungarns geschaffen.

In ihren Wohngebieten lebten die Donauschwaben friedlich mit den anderen Völkern zusammen. Durch ihr Können, Streben und ihren Fleiß waren sie für diese ein Vorbild. Am Ende des 1. Weltkrieges wurden ihre Wohngebiete zwischen Ungarn, Rumänien und Jugoslawien aufgeteilt. Im Jahre 1940 lebten in Ungarn 650,000 Donauschwaben, in Rumänien 350,000 und in Jugoslawien 550,000. Am Ende des 2. Weltkrieges wurden die Donauschwaben durch die kommunistischen Machthaber dieser Staaten entrechtet, enteignet, als Zwangsarbeiter verschleppt und vertrieben. Allein in Jugoslawien sind zwischen 1944 und 1948 über 100,000 Donauschwaben durch Hunger und Mord ums Leben gekommen. Die Überlebenden sind in aller Welt zerstreut.

Vor 1945 wanderten zirka 220,000 Donauschwaben in die Vereinigten Staaten aus. Nach 1945 folgten weitere 30,000 Personen.  In 1993 lebten rund 250,000 Donauschwaben in den Vereinigten Staaten.

Jakob Thalheimer



German Cultural Society
3652 South Jefferson Avenue
St. Louis, Missouri 63118
(314) 771-8368

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